this is about me!
hallo, ich bin ondro.


Freut mich dass Ihr ein wenig mehr über mich und meine Philosophie hinter der Hochzeitsfotografie erfahren möchtet. Ich finde es immer sehr schön wenn sich Menschen für kreative Arbeiten und den Artist dahinter begeistern. Ich weiß mein „über mich“ Text ist etwas lang geraten, ich habe mir einfach ein paar Dinge von der Seele geschrieben welche mich und meine Geschichte gut beschreiben. Ich liebe es kreativ zu sein. Ich liebe Kunst. Ich liebe es stundenlang auf interessante Gemälde, Fotografien oder Grafiken zu starren. Mich faszinieren die kreative Ader und Gedankengänge des Künstler hinter seinen Werken. Meine Affinität zur Kunst hat damit angefangen, als mir mein Opa meinen ersten Malkasten geschenkt hat. Zum Leidwesen meiner Eltern, denn seitdem habe ich überall gemalt. Auf den Wänden in meinem Kinderzimmer, im Flur und auch auf den Kacheln bei uns im Bad. In der Schule habe ich statt aufzupassen, lieber kleine Comicstrips in meinem Notizblock gezeichnet und als ich dann etwas älter wurde habe ich meinem Eltern den einen oder anderen Polizeibesuch beschert. Die Polizei war von meinen Grafittikünsten nicht so begeistert wie meine Freunde und ich. Für mich war schon immer klar, dass ich in meinem Leben etwas Kreatives machen wollte, leider versetzte mir die Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim einen Rückstoß. Meine Mappe für den Studiengang „Visuelle Kommunikation“ wurde leider abgelehnt. Bescheuerte 0,2 Punkte zu wenig. Für mich brach damals eine Welt zusammen. Also schrieb ich mich an der Fachhochschule für Wirtschaft im Studiengang „Steuer & Revision“ ein. Ich merkte schnell Zahlen & Paragraphen sind nichts für mich.

hochzeitsfotograf   stuttgart
"I believe everyone in the world is born with genius-level talent. Apply yourself
to whatever you’re genius at, and you can do anything in the world.
Jay-Z

Da mir während des Studiums nicht mehr soviel Zeit für mein kreatives Ausleben blieb, wollte ich mich trotzdem kreativ betätigen um den Kopf frei zu kriegen. Die Fotografie hat mich immer schon unheimlich interessiert, ich habe damals schon eine große Bildband Sammlung von David Lachapelle, Horst Hamann und Helmut Newton gehabt. Vor allem sind die fotografischen Kunstwerke schneller erschaffen als wenn man Ölgemälde oder ähnliches malt. So wollte ich mich auch mal in der Fotografie probieren. Als Student ist man ja chronisch pleite und ich musste meine Mama überreden, dass wir uns zusammen eine Kamera kaufen. 50/50 … 1300 Euro waren damals einfach zuviel für mich. Eine schicke Nikon D70 mit 6 Megapixeln ist es geworden. Sie hat sich unglaublich angefühlt und ich war gleich motiviert meinen Sinn für Fotografie zu schärfen und zu üben. Ich habe mir vorgenommen weder aus Kursen noch Büchern zu lernen. Ich wollte meinen eigenen Weg gehen und auch meinen eigenen Stil entwickeln, so ging es die ersten Monate nach dem „Trial & Error“ Prinzip. Viel wurde probiert und viel verworfen, aber mein Skill und mein Wissen wurden immer größer. Meine zweite Leidenschaftist die Musik. Ich höre HipHop, Funk, Soul, Jazz, Blues seit ich ein kleiner Bub bin. Leider bin ich selber der unmusikalischste Mensch der Welt, ich kann weder ein Instrument spielen, geschweige denn Singen. Ich wollte aber immer etwas mit der Musik zu tun haben. Mein größter Traum als ich die Fotografie anfing, war Portraits von Musikern, Sängern, Bands oder Rappern zu fotografieren die dann vorne als Cover auf ihren Alben prangen. So fing ich an erst lokale Bands in meiner Heimat Pforzheim zu porträtieren. Gott meinte es gut mit mir und durch harte Arbeit und auch ein wenig Glück bin ich 10 Jahre später ein gefragter Fotograf in der Musikindustrie geworden. Unfassbar dass der Traum eines jungen Typen aus Pforzheim in Erfüllung ging.

hochzeitsfotograf   stuttgart

Die Medienbranche ist eine kleine Familie und so habe ich auch angefangen Kampagnen für grosse Konzerne und Institutionen zu fotografieren. Auf meiner Webseite www.ondro.com könnt ihr die andere Seite meines Lebens als Fotograf sehen. Hochzeiten waren damals gar nicht auf meinem Schirm. Man muss auch bedenken dass 2005 Hochzeitsbilder nicht das waren was sie heute sind. Brautpaare sind damals vor der Hochzeit eine Stunde in ein ulkiges Fotostudio gegangen und haben sich mit einer weissen römischen Säule vor blauem Hintergrund in uninspiriert gestellten Posen fotografieren lassen. Ich wurde beim Thema Hochzeitsfotografie einfach ins kalte Wasser geschmissen.

Auf einer Hochzeit als geladener Gast, musste ich kurzerhand den nicht erschienenen Hochzeitsfotografen ersetzen. Ich wusste nicht so recht was ich machen sollte, ich hielt kurz inne und fragte mich was ich selber später, wenn ich irgendwann mal heirate, in meinem Hochzeitsalbum sehen will. Eine ungestellte, aber trotzdem künstlerisch anmutende Hochzeitsreportage in der Emotionen, Momente, Familie und Freunde authentisch eingefangen werden und natürlich richtig coole Portraits mit meiner Frau die ich mir ins Wohnzimmer über den Kamin hängen und sie begeistert jedem zeigen kann. Die Portraitserie sollte sowohl aus epischen, weitwinkligen Fotos in grandioser Kulisse und prächtigen Farben bestehen, als auch aus filigranen und intimen Nahaufnahmen in natürlichem Licht. Ich finde gerader dieser Mix macht eine Hochzeitsreportage interessant und sehr sehenswert.

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Nach meiner ersten Hochzeit habe ich irgendwie Feuer gefangen. Es hat mir unheimlich Spass gemacht ungestellte Momente einzufangen und schicke Portraits mit meinem ersten Brautpaare Thomas & Julia zu schiessen. Hochzeiten sind in jeder Hinsicht toll, man erfährt aufrichtige Dankbarkeit, lernt eine Menge Menschen kennen und hat eine Menge Spass. Hochzeiten sind einfach ein Teil meines Lebens geworden. Ihr seht, ich mache sehr viel und bin immer auf Achse irgendwo in der Weltgeschichte. In den letzten Jahren gab es Saisons in denen in 25 und mehr Hochzeiten fotografiert habe. Irgendwie habe ich dieses Arbeitspensum neben Kampagnen und Musikerportraits bewältigen können. Aber ich muss ehrlicherweise sagen dass es sehr anstrengend war und ich Ende des Jahres beinahe keinen Spass mehr daran hatte.

Die Hochzeitsreportagen waren trotz allem immer super aber bei soviel Arbeit verliert selbst der fleissigste Mensch den Kopf und teilweise seine Kreativität. Deshalb habe ich mich entschieden meine Hochzeitsengagements auf 14 pro Jahr zu begrenzen damit ich frisch und supermotiviert auf Eurer Hochzeit bin.

Puh, ich glaube dass ist der längste „über mich“ Text der Welt. Schön dass Ihr bis hier hin durchgehalten habt. Ich hoffe Ihr habt einen kleinen Einblick in meinen Kopf bekommen. Falls ich etwas vergessen habe dass Euch brennend interessiert. Schreibt mir einfach 😀

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